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Die HuffPost berichtete 1 Woche über Antisemitismus: 7 wichtige Erkenntnisse

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Fahnenverbrennung in Berlin
  • Am vergangenen Wochenende ist in Deutschland eine Debatte über wachsenden Antisemitismus entbrannt

  • Eine Woche lang beschäftigte sich die HuffPost mit der Frage, wo die Ursachen für den Judenhass liegen - und sprach mit Betroffenen, Politikern und Aktivisten

  • In der Rückschau fassen wir die sieben wichtigsten Erkenntnisse für euch zusammen

Eine Fahne mit Davidstern in Flammen, Dutzende wütende Männer, die “Tod Israel” und “Juden Kindermörder” brüllen.

Am vergangenen Wochenende ist in Deutschland eine Debatte über den wachsenden Antisemitismus entbrannt.

Die Frage, die sich aufdrängt: Wo liegen die Ursachen dafür?

Um das zu beantworten, hat die HuffPost mit Betroffenen, Politikern, Aktivisten und Wissenschaftlern gesprochen.

Wir wollten wissen: Wie erleben die rund 100.000 Juden, die in Deutschland leben, Antisemitismus im Alltag? Wie antisemitisch ist Deutschland wirklich? Und wie können wir das ändern?

Den Antworten widmeten wir eine ganze Themenwoche mit Blogs, Interviews und Analysen. Das sind die sieben wichtigsten Erkenntnisse:

1. Warum arabische Kinder zu Antisemiten werden – und der Islam wenig dafür kann

Ahmad Mansour ist arabischer Israeli, Diplompsychologe, Islamismus-Experte und in seiner Jugend selbst in Kontakt mit dem fundamentalistischen Islam gekommen. Er warnt er vor der rasanten Verbreitung antisemitischer Lehren unter muslimischen Jugendlichen.

► Der Antisemitismus, wie er in der arabischen Welt vorherrsche, beruhe fast ausschließlich auf “der Nahost-Politik, Verschwörungstheorien und religiösen Narrativen”, erklärt Mansour im HuffPost-Gespräch.

Mansour im ZDF.

Die Medien in vielen arabischen Ländern würden ein Schwarz-Weiß-Bild zeichnen: “Sie sehen die Araber in der Opferrolle und die Juden als Täter.” Einen Unterschied zwischen “Jude” und “Israeli” gebe es in diesem Weltbild nicht.

Das Wort Jude ist zu einem gegängen Schimpfwort geworden

“Kinder verstehen noch nicht mal, worum es eigentlich geht, aber sie wissen, dass der Jude ihr Feind ist”, sagt der Experte. “Jude” sei so zu einem gängigen Schimpfwort in der arabischen Sprache geworden.

► Um dem entgegenzuwirken, zieht auch Mansour durch Schulen, gibt Workshops und Kurse. Ihm ist es wichtig, auf Augenhöhe mit den meist jungen Menschen zu sprechen.

2. Wie ein Neonazi-Aussteiger Judenhass erklärt

Flex und seine Freunde glaubten, dass das Weltjudentum die Wurzel allen Übels auf der Erde sei.

Heute heißt Flex wieder Felix Benneckenstein. Nach seiner Zeit in der Neonazi-Szene in Dortmund und München ist er ausgestiegen, schon vor Jahren.

Heute arbeitet er für die Organisation Exit und hält Aufklärungsvorträge in Schulen und hilft anderen Rechten, aus der Nazi-Szene auszusteigen – und ihren Hass auf Juden zu überwinden.

“Es ist ein Opfermythos”, sagt Benneckenstein im Gespräch mit der HuffPost.

“Man hat nicht das Gefühl, dass man auf eine Minderheit losgeht. Es wird so getan, als ob die Juden eine geheime Übermacht wären.”

Dieses Weltbild sei auch für die Leugnung des Holocausts elementar. Die stehe für eine klare Botschaft in Nazi-Kreisen: Man wolle sich dafür rächen, dass die Juden diese Lüge über das deutsche Volk in die Welt gesetzt hätten.

Die Stimmung könnte in Gewalt umschlagen

Benneckenstein berichtet, dass die Szene für diese Rachegelüste gerade starken Auftrieb verspüre.

► Der Aufstieg der Neuen Rechten und der Rechtspopulisten der AfD in der Politik gebe den Nazis das Gefühl, sie könnten bald das Volk mit ihrer nationalsozialistischen Ideologie erreichen.

► Er ist überzeugt, dass sich die Nazis in dieser Hinsicht komplett verschätzen. Tatsächlich sei es so, dass die Neonazi-Szene durch den aufkeimenden Rechtspopulismus auch an Einfluss verliere.

“Ich mache mir Sorgen, dass diese Stimmung in Gewalt umschlägt, wenn die Rechtsradikalen bemerken, dass es eben nicht zu einer Revolution reicht”, sagt Bennecekenstein.

3. Jeder zweite Deutsche macht die AfD für den wachsenden Antisemitismus verantwortlich

Die Mehrheit der Deutschen macht die AfD für den steigenden Antisemitismus verantwortlich. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor, die die HuffPost in Auftrag gab.

► 48 Prozent der Befragten sind demnach der Meinung, dass die Partei einen verstärkenden Einfluss auf die Verbreitung judenfeindlicher Einstellungen in Deutschland hat.

Das Umfrage-Ergebnis

31 Prozent sagten, die Partei habe keinen Einfluss darauf, 21 Prozent machten keine Angaben.

Die AfD bestreitet derweil, Judenfeindlichkeit zu tolerieren. Wenig überraschend ist deswegen: Fremd- und Selbstwahrnehmung klaffen bei diesem Thema stark auseinander.

► So ist eine überwältigende Mehrheit der AfD-Anhänger (76 Prozent) der Meinung, die Partei habe keinen Einfluss auf den Antisemitismus in Deutschland. Nur 15 Prozent sagten das Gegenteil.

4. Wie ein Lehrer an einer Schule in Kreuzberg gegen Antisemitismus kämpft

Dervis Hizarci ist Vorsitzender der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) und Lehrer an einer Schule in dem Berliner Stadtteil.

“Als Berliner mit türkisch-muslimischen Wurzeln beobachte ich zwei Entwicklungen: Wachsenden Hass gegenüber Muslimen auf der einen Seite, besorgniserregenden Antisemitismus unter Muslimen auf der anderen Seite”, schreibt er in seinem Beitrag für die HuffPost.

► Er berichtet von einem Fall, in dem ein Schüler einen anderen Jungen in der Klasse “Jude” nannte. Beide Schüler sind Muslime.

Wir brauchen “moderne Zivilcourage”. Sie funktioniert on- und offline und sorgt für gezielte Veränderungen

Also machte Hizarci einen einwöchigen Workshop mit seinen Schülern.

► “Wir haben unter anderem das Jüdische Museum in Berlin besucht, über Identität und die jüdische Vielfalt gesprochen und uns mit dem Thema Antisemitismus auseinandergesetzt und haben auch über eigene Erfahrungen der Schüler von Diskriminierung gesprochen”, schreibt er.

So sei bei den Schülern ein Lernprozess in Gang gekommen.

 

► “Sie wurden angeregt, sich auszusprechen und andere Perspektiven einzunehmen. Situationen etwa, in denen sie selbst sich ausgegrenzt fühlten, führten zu der Erkenntnis: Das tut weh. Das will ich nicht.” Empathie für “den Anderen” entstand”, schreibt der Kreuzberger Lehrer.

Sein Fazit: “Ich denke, das kann jeder Lehrer und jeder Bürger tun. Das bedeutet: intervenieren und konfrontieren. Das ist moderne Zivilcourage. Sie funktioniert on- und offline und sorgt für gezielte Veränderungen.”

5. Wie ein jüdischer Musiker in Neukölln Antisemitismus erlebt

Daniel Kahn ist Musiker der Band “The Painted Bird” und lebt seit zehn Jahren in Berlin-Neukölln.

Die Debatte, die nach der Fahnen-Verbrennung in Deutschland losgegagen ist, hält er für gefährlich. “Ich glaube, einige freuen sich, den Antisemitismus als arabischen Import zu bezeichnen”, schreibt er in einem Beitrag für die HuffPost.

So lösen sich menschliche Werte auf

Die Realität, die er aber in Neukölln erlebt, sei einer andere - “und hat kaum etwas mit jener zu tun, die nun in der Debatte beschrieben wird”.

Auch Kahn höre antisemitische Sprüche auf der Straße. “Aber jede Stadt ist voll von Idioten - und auch von intelligenten Menschen”, sagt er.

Ihn treibt eine andere Sorge.

“Man sagt heutzutage Sachen über Muslime, die man vor 80 Jahren auch über Juden hier gesagt hat. Natürlich werden sie immernoch auch über Juden gesagt. Aber das erweckt in mir Solidarität statt Paranoia”, schreibt er.

So lösten sich menschliche Werte wie die gegenseitige Toleranz auf.

“Wenn dieses Gut durch Vorurteile und Klischees gefährdet wird, fühle ich mich sehr viel mehr angegriffen, als wenn ein paar Idioten Israel-Fahnen anzünden”, schreibt Kahn.

6. Auch Lehrer müssen noch lernen, gegen Antisemitismus vorzugehen

Karin Prien (CDU) ist eine der wenigen Spitzenpolitiker jüdischer Herkunft in Deutschland. Als Bildungsministerin in Schleswig-Holstein will sie in den Schulen anfangen, Antisemitismus zu bekämpfen. 

Sie fordert eine “präventive Demokratie- und Werteerziehung” von der ersten Klasse an. Antisemitische und rassistische Vorfälle an Schulen werden künftig in dem Bundesland erfasst. Und auch Lehrer müssen dazulernen.

Bildungsministerin Prien (CDU)
Wie geht man etwa damit um, wenn Schülerinnen und Schüler während des Ramadans tagsüber nicht essen und trinken dürfen und dann in einer Klassenarbeit durchfallen?

“Wir müssen unsere Lehrkräfte stark machen, damit sie in religiösen und politischen Auseinandersetzungen mit Schülerinnen und Schülern besser gewappnet sind”, sagt sie im Gespräch mit der HuffPost. 

Und weiter:

“Wie geht man etwa damit um, wenn Schülerinnen und Schüler während des Ramadans tagsüber nicht essen und trinken dürfen und dann in einer Klassenarbeit durchfallen? Wenn es Anfeindungen gegen jüdische Schülerinnen und Schüler gibt? Wenn Mädchen und Jungen wegen ihrer vermeintlich zu aufreizenden Kleidung, oder weil sie kein Kopftuch tragen, bedrängt werden. Solche Probleme treten immer häufiger auf, darauf müssen die Lehrkräfte vorbereitet sein.”

7. Wie ein Berliner Verein Juden und Muslime dazu bringt, ihre Freizeit gemeinsam zu verbringen

Muslime und Juden, die gemeinsam ihre Freizeit verbringen? Das hat Armin Langer mit seiner Initiative Salaam-Schalom geschafft.

Angesichts des wachsenden Antisemitismus’ fordert er: “Wir brauchen einfach mehr Begegnung. Nicht nur zwischen Juden und Muslimen - sondern zwischen allen Menschengruppen.”

Denn ob Jude, Muslim oder nicht: “Wir sind alle Schulfreunde, Nachbarn, Arbeitskollegen und Kommilitonen. Wir sind Berliner und Deutsche, wir gehören zu diesem Land.”

Ihr könnt das Gespräch auch hier im Video anschauen:

Langers Initiative etwa schickt immer ein muslimisches und ein jüdisches Mitglied in Schulklassen, die dann versuchen, mit den Kindern herrschende Vorurteile abzubauen.

“Es ist wichtig zuzuhören; es ist wichtig, dass die Kinder lernen, zu reflektieren”, sagt er.


Sprengsatz an Hamburger S-Bahnhof explodiert - keine Verletzten

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  • An einem Hamburger S-Bahnhof kam es am Sonntagabend zu einer kleinen Explosion
  • Wie ein Sprecher der Polizei am Montagmorgen mitteilte, ging die Explosion von einem “Polenböller” aus
  • Die Polizei sucht nun nach dem Mann, der den Feuerwerkskörper dort in einer Tüte platziert haben soll

Am frühen Sonntagabend ist am Hamburger S-Bahnhof Veddel offenbar ein Sprengsatz explodiert. Die Polizei meldet eine “kleine Detonation” eines “mutmaßlich pyrotechischen Gegenstands” in einer abgestellten Tüte. Erst am Montagmorgen war klar: Es handelte sich um einen sogenannten “Polenböller”. 

Kein terroristischer Hintergrund

Nach einem Bericht der “Bild”-Zeitung ist gegen 17:35 Uhr ein Mann aus der Linie S3 ausgestiegen und hat eine Plastiktüte mit explosivem Inhalt abgestellt. Die Detonation soll kurz danach erfolgt sein. 

Nach Angaben der Polizei ist zwar ein Windfang beschädigt, jedoch niemand verletzt worden. 

Laut “Hamburger Morgenpost” sahen Zeugen Schrauben durch die Luft fliegen. Ob sie schon zuvor herumlagen oder als Geschosse in der Tüte waren, ist aber derzeit nicht bekannt.

► “Polenböller” sind in Deutschland illegal, da sie gegen die geltenden Sicherheitsstandards verstoßen. Sie besitzen eine deutlich stärkere Sprengkraft und können bei Fehlzündungen schwere Verletzungen verursachen. 

Die Polizei hat derzeit keinen Hinweis auf einen terroristischen Hintergrund, fahndet aber nach dem Täter, auf den es Hinweise geben soll. 

Bahnsteig lange gesperrt

Die die S-Bahn über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, stoppten Züge der Linie 3 bis etwa 22 Uhr nicht an dem Bahnhof. Die Strecke konnten sie aber weiter befahren. Die Polizei sperrte den Bahnhof weiträumig ab. 

 

Der Stadtteil Veddel und die gleichnamige S-Bahn-Station liegen direkt südlich der Hamburger Elbbrücken, den östlichen Einfahrtsrouten in die Stadt. Die Veddel galt früher wegen ihrer Anbindung an das Hafengebiet als traditioneller Arbeiterstadtteil, heute ist sie eher multikulturell, aber noch industriell geprägt. Hier leben rund 4700 Menschen. Rund 70 Prozent der Einwohner haben nach Angaben des Statistikamtes Nord einen Migrationshintergrund.

Mit Material von dpa.

(amr)

Putin dankt Trump: CIA soll einen Anschlag in St. Petersburg verhindert haben

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  • Wladimir Putin hat sich bei Donald Trump bedankt
  • Die CIA soll geholfen haben, einen Terroranschlag in Russland zu verhindern
  • Eine Zusammenfassung seht ihr im Video oben

Russlands Präsident Wladimir Putin hat US-Präsident Donald Trump angerufen, um sich bei ihm zu bedanken.

Nach Angaben des Kreml hat eine Gruppe mutmaßlicher Terroristen einen Anschlag in der russischen Millionenmetropole Sankt Petersburg geplant, unter andere auf die Kasaner Kathedrale in der Innenstadt.

Der US-Geheimdienst CIA hat demnach geholfen, den Anschlag zu verhindern. 

Verdächtige kommen aus dem Nordkaukasus

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB teilte mit, dass er eine Gruppe von sieben Männern mit mutmaßlichen Verbindungen zur Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) festgenommen habe. Laut Behördenangaben kamen die Verdächtigen teils aus dem islamisch geprägten Nordkaukasus, teils aus Zentralasien.

Bei einer Bombenexplosion in der Metro in der Millionenstadt St. Petersburg waren am 3. April 15 Menschen getötet und rund 50 verletzt worden. Ermittler gehen von einem 22-jährigen Mann aus Kirgistan als Attentäter aus. Der Verdächtige wurde bei der Explosion selbst getötet. Russland schätzt, dass sich dem IS Tausende Menschen aus früheren Sowjetrepubliken in Zentralasien angeschlossen haben.

(amr)

Junge schließt sich in Tresor ein – und die Eltern kennen den Code nicht

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  • Ein neunjähriger Berliner hat sich versehentlich in einem Tresor eingeschlossen
  • Seine Eltern konnten ihm nicht helfen, weil sie die Zahlenkombination nicht kannten
  • Ein Feuerwehrmann hatte schließlich die rettende Idee

Am Freitagabend hat sich ein neun Jahre alter Junge in Berlin beim Spielen in Lebensgefahr gebracht.

Wie mehrere Medien unter Berufung auf die Feuerwehr berichten, kletterte der Junge im Haus seiner Eltern im Stadtteil Lichterfelde in den Tresor. Dann fiel dessen Tür zu. 

Die Eltern jedoch hätten den Tresor noch nie benutzt - und kannten die Zahlenkombination zum Öffnen der Tür nicht. 

Der Junge blieb unverletzt 

So dauerte es drei Stunden, bis der Junge wieder befreit war. Man habe durch einen schmalen Spalt mit ihm reden können, so sei auch Sauerstoff in den Tresor geleitet worden.

Wie der “Stern” berichtet, probierten die Feuerwehrleute unter anderem verschiedene Geburtsdaten als Code. Und fanden letztlich die richtige Kombination der sechs Ziffern. Sonst hätten die Retter den Tresor mit Gewalt öffnen müssen.

Der Junge blieb unverletzt.

(amr) 

Deutsche leisten Milliarden Überstunden - und kriegen oft nichts dafür

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Deutsche Arbeitnehmer leisten 1,7 Milliarden Überstunden - die meisten davon unbezahlt
  • Deutsche Arbeitnehmer haben im vergangenen Jahr 1,7 Milliarden Überstunden geleistet
  • Für mehr als die Hälfte haben sie kein Geld bekommen

Im Jahr 2016 haben Arbeitnehmer in Deutschland eine große Menge Überstunden geleistet. Das berichtet die “Bild”-Zeitung vom Montag unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung an die Linskfraktion.

► Insgesamt arbeiteten die Arbeitnehmer demnach 1,7 Milliarden Stunden mehr, als vertraglich vorgesehen.

► Das entspreche einer Million zusätzlicher Vollzeitstellen. 

Für 947 Millionen Stunden wurden die Angestellten nicht bezahlt. 

Männer leisteten 69 Prozent der Überstunden, Frauen 31 Prozent. 

“Arbeiten bis zum Umfallen”

Die Sprecherin für Arbeit der Linksfraktion, Jutta Krellmann, sagte der Zeitung: ”Überstunden schaden uns allen.” Und: “Die einen arbeiten bis zum Umfallen, die anderen haben keine oder zu wenig Arbeit.“

So einfach ist die Rechnung allerdings wohl nicht. Natürlich gibt es Firmen, die mit der Gutmütigkeit oder der Angst ihrer Mitarbeiter kalkulieren. Viele Firmen tun sich aber schlicht schwer, offene Stellen zu besetzen, es fehlt an qualifizierten Bewerbern. 

Die neuen Zahlen passen zu jenen, die das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung für 2015 erhoben hat. Damals waren es 1,8 Milliarden Überstunden gewesen, auch da hatten die Arbeitnehmer für mehr als die Hälfte kein Geld gesehen.

Überstunden können auf Dauer krank machen

Studien zeigen, wie ungesund die Überbelastung ist. Wer mehr als 40 Stunden in der Woche arbeitet, trinkt und raucht laut einer Aufstellung von “Focus Online” mehr, Frauen müssen mit einem größeren Risiko für Depressionen rechnen. Wer 50 Stunden in der Woche arbeite, verliere an Produktivität.

Auch das Risiko für Vorhofflimmern, einer Herzrhythmusstörung, steigt laut Wissenschaftlern extrem mit der Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden.

 (amr)

An diesen 3 Konflikten droht die SPD zu Beginn der Sondierungen zu zerbrechen

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Schulz und Nahles machen sich Sorgen.
  • Zu Beginn der Sondierungsgespräche hat Sigmar Gabriel für Streit in der SPD gesorgt
  • Doch noch zwei andere Entwicklungen machen den Sozialdemokraten Sorgen

Es kündigt sich ein zähes Ringen an: um den Mindestlohn, die Bürgerversicherung, Investitionen und Steuerentlastungen.

Die Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD werden kein Selbstläufer. Das betonen Politiker, besonders auf Seiten der Sozialdemokraten, dieser Tage bei jeder Gelegenheit.

Nicht die inhaltlichen Differenzen mit den Konservativen machen der SPD dabei am meisten Sorgen. Eher ist es die Gespaltenheit der eigenen Partei, die zu Beginn der Sondierungsgespräche für Unruhe sorgt.

Denn obwohl die Roten derzeit alles tun, um geschlossen zu wirken: In der SPD brodeln drei Konfliktherde, die das Potenzial bergen, den Einigungsprozess mit der Union zu torpedieren.

1. Der Fall Sigmar Gabriel

Er gehört mittlerweile zu den beliebtesten Politikern des Landes – und er scheint es zu genießen. Sigmar Gabriel hat sich in der SPD als Außenminister vom Lame Duck zum Taktgeber gewandelt.

In dieser Rolle sorgte Gabriel am Freitag einmal mehr für Wirbel. In einem Gastbeitrag für den “Spiegel” philosophierte der ehemalige SPD-Chef über das Scheitern seiner eigenen Partei – und klammerte dabei bewusst sein eigenes Zutun aus.

Es gilt als offenes Geheimnis, dass Gabriel und sein Nachfolger Martin Schulz sich nicht mehr leiden können. Der Machtkampf zwischen den beiden SPD-Spitzenpolitikern wird immer schwieriger zu vertuschen.

Bei einer SPD-Fraktionssitzung sollen Gabriel und Schulz in der vergangenen Woche sogar lautstark aneinander geraten sein. Gabriel sagte laut einem Anwesenden, den “Bild” zitiert: “Jetzt ist die Zeit, Führung zu zeigen!” Schulz fuhr ihm demnach über den Mund: “Es gibt da manche, die können einfach nicht das Wasser halten.”

Auch mit seinem “Spiegel”-Gastbeitrag polarisiert Gabriel. Er glaubt, die Sozialdemokraten hätten sich zu sehr vom Wähler entfernt.

“Die Mehrheit von uns hat auch ihren gesellschaftlichen Aufstieg gemacht und lebt meist nicht mehr in den Stadtteilen, in denen dieser Teil unserer Wählerschaft wohnt”, findet Gabriel. Aus dem Mund des Außenministers, dem nachgesagt wird, an seinem Posten in der Regierung zu hängen, wie kaum ein anderer Sozialdemokrat, klingen diese Worte bewusst provokant.

Auch in den kommenden Wochen ist kein Ende des Konfliktes in Sicht. Gabriel, nicht Teil des 12-köpfigen Sondierungsteams der SPD, wird es sich wohl weiter nicht nehmen lassen, seine Meinung kundzutun.

Versuche Martin Schulz’, das zu unterbinden, waren bereits im Wahlkampf gescheitert.

2. Die Parteilinke

Gegen Gabriel steht nicht nur Schulz, sondern beinahe der gesamte linke Flügel der SPD.

Bei vielen SPD-Linken gilt die GroKo immer noch als Worst-Case-Szenario. Der Sprecher der Parlamentarischen Linken, Matthias Miersch, brachte deshalb Ende vergangener Woche zum wiederholten Mal “alternative Formen der Zusammenarbeit” ins Spiel.

Auch Marco Bülow, Direktkandidat aus Dortmund, warnte in einer Pressemitteilung vor der Großen Koalition.  Die Aufnahme von Sondierungsgesprächen mit der Union zum alleinigen Zwecke einer Bildung einer GroKo “wäre ein großer Fehler und ein Bruch des Parteitagsbeschlusses”, sagte Bülow.

Bei Twitter attackierte er Gabriel: Der habe die SPD in die Misere geführt und wisse nun alles besser.

Auf Bülows Seite schlägt sich auch die Parteijugend. Bereits Anfang Dezember machten die Jusos auf dem Bundesparteitag der SPD unmissverständlich klar, was sie von Schwarz-Rot halten.

Der neue Juso-Chef Kevin Kühnert brachte die Skepsis der Jungen auf den Punkt: “Als Vertreter der Generation, die für diese Partei künftig Verantwortung übernehmen kann, soll und muss, würde ich und würden sich die Jusos freuen, wenn ihr uns noch was übrig lasst von dieser Partei!”

Brisant ist das vor allem, weil die Basis am Ende der Verhandlungen über einen möglichen Koalitionsvertrag entscheiden muss. 

3. Die Hinterbänkler

Neben den konservativen Seeheimern unterstützen auch viele  eher linke SPD-Abgeordnete dagegen die GroKo. 

Denn: Die Alternative Neuwahlen ist für viele Sozialdemokraten keine Option. In Umfragen steht die Partei zwar unverändert bei etwa 20 Prozent, ein Platzen der Gespräche könnte der SPD aber weiter schaden. Viele SPD-Abgeordnete fürchten um ihren Platz im Parlament. 

Zumal ein weiterer Wahlkampf mit enormen Kosten verbunden ist. “Ich kann mir eine Neuwahl gar nicht leisten”, sagte zuletzt eine SPD-Abgeordnete, die die Große Koalition eigentlich ablehnt, der HuffPost.

Auch diese Stimmen werden in den Verhandlungen im Hintergrund eine Rolle spielen.

Erdogan lässt die Muskeln spielen: Türkei eröffnet Botschaft in Jerusalem

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Erdogan bei einer Rede in Konya.

Die türkische Regierung will die Botschaft des Landes nach Ost-Jerusalem verlegen.

Das ist passiert: 

  • Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kontert US-Präsident Donald Trump.

  • Er will in Ost-Jerusalem eine Botschaft eröffnen. Die Palästinenser wollen hier die Hauptstadt eines unabhängigen Staates ausrufen.

  • “Der Tag ist nahe, an dem wir offiziell, so Gott will, unsere Botschaft dort eröffnen”, heißt es in einer Stellungnahme aus Ankara. 

Darum ist es wichtig: 

  • Israel beansprucht ganz Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt. Dieser Anspruch wird international nicht anerkannt.

  • Erdogan schlägt sich mit der Entscheidung erneut auf die Seite Palästinas. Die Türkei sieht sich als Schutzmacht des hauptsächlich sunnitischen palästinensischen Volkes.

  • Das Verhältnis zur USA kühlt damit wohl weiter ab. Erdogan hatte jüngst angekündigt, vor die Vereinten Nationen zu ziehen, um diese Entscheidung der USA “annullieren” zu lassen, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen.

Was ihr noch wissen solltet: 

  • Die US-Bemühungen um Frieden im Nahostkonflikt scheinen gescheitert.

  • Die Palästinenser sind nach der US-Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt nicht mehr zu Treffen mit US-Vermittlern bereit.

  • Ein Berater des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas sagte der “Times of Israel” am Sonntag, der zeitlich nicht begrenzte Boykott betreffe auch den US-Gesandten Jason Greenblatt und den Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump, Jared Kushner. 

Mehr zum Thema: Trumps Jerusalem-Entscheidung eskaliert im Nahen Osten jahrhundertealte Konflikte

(amr)

Münchenerin erhebt schwere Vorwürfe gegen Pflegeheim: "Mama musste allein sterben"

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Symbolbild.

“Mama musste ohne mich sterben”, titelt die Münchener “TZ” am Montag.

In der Zeitung beklagt die Münchenerin Gabriele F., dass ihre 87-jährige Mutter in einer Pflegeeinrichtung in Sendling verstarb – ohne, dass sie dabei sein konnte.

“Ich habe dem Personal mehrfach klar gemacht, dass ich Mamas Hand halten will, wenn sie stirbt”, sagte die Frau der Zeitung. Doch das Pflegeheim habe sie nicht rechtzeitig angerufen. “Man hat uns einfach vergessen”, so Gabriele F.

Heim war wenige hundert Meter entfernt

Dabei hätte sie ihrer Mutter zur Seite stehen können. Die Frau soll so nur wenige hundert Meter von der Pflegeeinrichtung entfernt gewohnt haben. “So konnte ich Mama auch täglich mit Essen und Pflegeutensilien versorgen”, sagte sie dem “Merkur”.

Bei ihrer Ankunft war es am 2. Dezember aber bereits zu spät. “Sie atmete schon seit Stunden schwach”, habe man ihr nach dem Tod der Mutter mitgeteilt. Aber warum war sie dann nicht eher gerufen worden?

Pflegeheim weist Schuld von sich

Die Geschäftsführung des Heims will die Vorwürfe nicht im Raum stehen lassen.

“Generell legen wir großen Wert darauf, solche Wünsche der Angehörigen zu erfüllen”, erklärte ein Leiter der “TZ”. Es sei jedoch nicht immer einfach zu erkennen, ob jemand im Sterben liege.

“Wenn der Eindruck entsteht, dass wir hier zu spät reagiert haben, dann tut uns das leid”, sagte der Mitarbeiter. 


Tumulte vor Bottroper Tafel: Vorfall zeigt, wie schwierig Weihnachten für arme Familien ist

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  • Polizeieinsatz in Bottrop: Am dritten Advent drängeln sich hunderte vor einer Einrichtung der Tafel
  • Der Vorfall zeigt, wie schwierig die Weihnachtszeit für viele arme Familien ist
  • Im Video oben: Armut in Deutschland: Die Regierung vergisst Millionen Bürger

Die Weihnachtszeit ist für viele Deutsche eine Zeit der Besinnlichkeit, des Zusammenkommens der Familie. Eine Zeit, in der man sich Geschenke macht.

Für viele Menschen, die in Armut leben, ist die Weihnachtszeit aber etwas anderes: eine große Belastung.

Eine alleinerziehende Mutter etwa berichtete zuletzt der HuffPost: “Ich habe schon vor ein paar Monaten angefangen, Geld für Geschenke beiseite zu legen. Trotzdem wird es darauf hinauslaufen, dass ich Nutzgegenstände als Geschenke tarnen muss.”

Auch in Bottrop zeigte sich nun, am 3. Advent, dass es viele Bedürftige gibt, die viel für ein besinnliches Weihnachtsfest geben würden. Vor einer Einrichtung der Tafel kam es am Sonntag zu Tumulten, als die Mitarbeiter kleine Geschenkpäckchen ausgeben wollten.

Die Menschen standen ab 5 Uhr Schlange

“Etwa 200 Leute waren da - jeder wollte der Erste sein”, sagte der Vorsitzende der Tafel, Dieter Kruse, im Gespräch mit “Der Westen”. Bereits um 5 Uhr seien die ersten Bedürftigen da gewesen. Dabei habe die Einrichtung erst um 10 Uhr geöffnet.

In den Päckchen seien keine teuren Gegenstände gewesen: sondern vor allem Lebensmittel. Die Tafel hatte zuvor Bottroper Bürger aufgerufen, dafür zu spenden. 

Der Vorfall zeigt, wie prekär die Situation vieler Menschen besonders am Jahresende ist. Laut einer Studie des Inkasso-Unternehmens Intrum Justitia machen einem Drittel der Deutschen die Weihnachtsausgaben Sorgen. 

Besonders in vielen Gegenden des Ruhrgebiets leben auch viele Kinder in Armut. Sie leiden an Weihnachten besonders. In Gegenden wie Leverkusen-Alkenrath ist sogar jedes zweite Kind von Armut bedroht. 

Zur prekären Situation kommt dabei oft Scham: “Niemand will zugeben, dass er auf Hilfe angewiesen ist”, sagte Pfarrer Jürgen Dreyer im Sommer im Gespräch mit der HuffPost. Dreyer kümmert sich in Leverkusen um Kinder in prekären Situationen.

Auch jetzt im Dezember, damit sie sich zumindest an Weihnachten nicht noch mehr Sorgen machen brauchen. 

"3 Haselnüsse für Aschenbrödel" im Live-Stream: Märchen online sehen

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“Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” im Live-Stream: Seit über 40 Jahren verzaubert das Märchen die Zuschauer.

Auch 2017 darf dieser Film vor und nach Weihnachten nicht fehlen. Weder im Fernsehen noch im Live-Stream.

Die Handlung des Klassikers, das mancher auch als Aschenputtel kennt, ist schnell erzählt: Aschenbrödel lebt zusammen mit ihrer Stiefmutter und deren Tochter Dora auf dem Gut ihres verstorbenen Vaters. Das junge Mädchen muss dort als Dienstmagd niedere und schmutzige Arbeiten im Haus verrichten.

Eines schönen Tages begegnet sie einem jungen und übermütigen Prinzen, in den sie sich verliebt. Von da an setzt Aschenbrödel alles daran, den Prinzen wiederzusehen.

Ein Original aus der Tschechoslowakei: das Märchen von Aschenbrödel.

“Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” bei Netflix und Co.

Wer sich an keine Zeiten binden will, findet das Märchen in diesem Jahr zu Weihnachten auf den gängigen Streaming-Portalen. Die drei großen Anbieter zeigen ihren Abonnenten Aschenbrödel kostenlos.

So bietet Amazon Prime Video den Klassiker zum Stream an:

Anzeige

Zudem können auch Netflix-Nutzer das Märchen auf ihrem Portal abrufen.

Das deutsche Portal Maxdome hat “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” ebenfalls in seinem Abonnement:

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Aschenbrödel 2017 im Fernsehen sehen

Die deutschen Sender zeigen “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” rund um Weihnachten 14 Mal.

Samstag, 23. Dezember 

Uhrzeit Sender
12.45 – 13.45 UhrSWR
23.50 – 01.20 UhrSRF 1 (CH)

 

Heiligabend, 24. Dezember

Uhrzeit Sender
00.00 – 01.20 UhrWDR
12.05 – 13.30 UhrDas Erste
13.35 – 15.00 UhrWDR
14.25 – 15.30 UhrSRF 1 (CH)
15.05 – 16.30 UhrNDR
15.30 – 17.00 UhrSRF 1 (CH)
16.40 – 18.00 UhrSWR
20.15 – 21.45 Uhrrbb
21.05 – 22.30 UhrOne

 

1. Weihnachtstag, 25. Dezember

Uhrzeit Sender
10.05 – 11.30 UhrDas Erste
16.05 – 17.30 UhrMDR
21.45 – 23.05 Uhrhr

 

2. Weihnachtstag, 26. Dezember

Uhrzeit Sender
07.00 – 08.25 UhrOne
08.40 – 10.05 UhrBR
09.00 – 10.30 Uhrrbb

 

Das Märchen im Live-Stream 

 

 

Wer keinen Fernseher hat - kann zur selben Zeit das Märchen im Live-Stream sehen. Alle Sender bieten diesen auf ihrer Homepage kostenlos zum Abruf an:

Die ARD-Mediathek bietet vermutlich das Märchen nach der ersten Ausstrahlung in einem der deutschen öffentlich-rechtlichen Sender als Video-on-Demand.

Ein Märchen mit Happy End

"New York Times": Der EU-Gipfel hat gezeigt, dass Merkels Ära endet

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  • Die “New York Times” glaubt: Merkels Ära als Anführerin der EU neigt sich dem Ende entgegen
  • Der EU-Gipfel in Brüssel sei ein Beweis dafür gewesen
  • Oben im Video: Was Merkel vor 18 Jahren sagte, sollte ihr jetzt zu denken geben

Es geht nicht vor und nicht zurück. Beim EU-Gipfel in Brüssel am Ende vergangener Woche konnten keine Fortschritte beim wichtigen Thema Asylpolitik erzielt werden.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, die offensiv wie lange nicht für eine gerechte Verteilung von Flüchtlingen warb, drang nicht durch.

Die US-Zeitung “New York Times” glaubt: Das Spitzentreffen der europäischen Staats- und Regierungschefs war ein Indiz für einen Machtwechsel in der EU. “Merkel hinkt”, schreibt die Zeitung. Und weiter: “Jeder weiß, dass ihre Ära endet.”

Sorge um deutsche Regierungsbildung

Die “NYT” glaubt, dass die Hängepartei bei der Findung einer neuen Regierung Deutschland in Europa schwäche. “Es gibt große Sorge in Berlin, dass das Land als instabil gesehen wird”, beobachten die US-Amerikaner.

Dadurch gerate auch der vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron angestoßene Reform-Prozess der EU in Verzug. “Frau Merkel kann sich ohne ein Mandat nicht bewegen”, schreibt die “New York Times”.

Dazu kommt ein anderes Problem: Der Kurs “Mehr EU wagen” wird von den erstarkenden rechten Bewegungen innerhalb der EU nicht mitgetragen. Schon beim Thema Flüchtlinge scherten die Visegrad-Staaten aus – umfassende EU-Reformen mit Tschechien, Ungarn und Polen durchzusetzen, gilt als äußerst schwieriges Unterfangen.

“Die jüngsten Wahlen in Großbritannien, den Niederlanden, Österreich und Zentraleuropa sprechen für einen wachsenden Nationalismus, Populismus und Euro-Skepsis”, glaubt die “NYT”. 

Eine stärkere europäische Integration könnte daran scheitern.

Economist: Macron läuft Merkel den Rang ab

Auch der britische “Economist” sieht Merkels Position in Europa geschwächt.

Macron sei es, der der CDU-Chefin den Rang ablaufe, kommentierte das Wirtschaftsmagazin zuletzt. Nicht nur seine selbstbewusste Reformagenda komme Macron dabei zugute, sondern auch sein gutes Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump. 

Macron sei der einzige Staatschef in Westeuropa der eine harmonische Beziehung zu US-Präsident Donald Trump unterhalte.

“Sie verbindet die Erfahrung, als politische Außenseiter ein hohes Amt gestürmt zu haben”, argumentiert der “Economist”. 

Ähnlich sieht man das auch in Deutschland. “Man kann schon jetzt sagen, dass Macron sehr selbstbewusste internationale Politik machen will und macht”, sagte Frank Baasner, Direktor des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg, zuletzt der HuffPost.

(ben)

"Der kleine Lord" im Live-Stream: Wann ihr den Klassiker online seht

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“Der kleine Lord” im Live-Stream: Dieser herzerwärmende Klassiker darf in der Advents- und Weihnachtszeit nicht fehlen und gehört genauso zu Weihnachten, wie der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.

Ihr habt beim Schauen die Wahl - zwischen Fernsehen und Internet.

Herzerwärmend:

 

England, um 1880: Der Earl von Dorincourt (Alec Guinness) ist ein verbitterter alter Mann. Nie konnte der stolze Brite verwinden, dass sein Sohn eine US-Bürgerin heiratete.

Da aber Enkel Ceddie (Ricky Schroder) Alleinerbe des Vermögens ist, holt er den Jungen aus New York zu sich. Er soll eine standesgemäße Erziehung genießen.

Schließlich ist es der Achtjährige, der dem Adligen Güte und Lebensfreude lehrt.

“Der kleine Lord” auf den Streaming-Portalen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten auch 2017 den Klassiker zu sehen. Amazon Video und Maxdome-Store bieten “Der kleine Lord” zum Kauf an. Der Film ist aber aktuell in keinem der Streaming-Abos enthalten.

 Ausstrahlungstermine an Weihnachten 2017

Wer also “Der kleine Lord” kostenlos und legal online sehen will, hat wunderbare Alternative: Fernsehsender zeigen den Film. 

 

Tag

Uhrzeit

Sender

22.12.2017

23.12.2017

25.12.2012

26.12.2017

20.15 Uhr

12.05 Uhr

9.05 Uhr

10.03 Uhr

Das Erste

Das Erste

ORF2

Das Erste


Kostenlos online sehen: “Der kleine Lord”

Die öffentlich-rechtlichen Anstalten bieten ihr Programm auch im Live-Stream an. Kostenlos.

Oft bieten die Sender die Filme nach der Ausstrahlung auch in ihrer Mediathek als Video-on-Demand an. Schaut einfach mal vorbei:

 

Erdogan-Vertrauter: Deutschland wollte Revolution in der Türkei anzetteln

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Im Juli 2013 brachen in Istanbul Proteste aus. 
  • Der AKP-Spitzenpolitiker Kuzu glaubt, dass Deutschland die Gezi-Proteste 2013 angezettelt habe
  • Hinter der angezettelten Revolution stecke Neid

Gerade als es im Verhältnis zwischen Ankara und Berlin wieder etwas ruhiger geworden ist, verschärfen einige Abgeordnete in der regierenden AKP-Partei wieder ihren Ton. 

Im Gespräch mit dem Sender CNN Türk warf der AKP-Abgeordnete Burhan Kuzu Deutschland vor, die Gezi-Proteste in Istanbul im Jahr 2013 organisiert zu haben. 

Deutschland soll Korruptionsvorwürfe erfunden haben

Damals war es zu Protesten gegen ein Bauprojekt im Gezi-Park im Zentrum der Bosporusmetropole gekommen. Es folgten schwere Krawalle und wochenlange Demonstrationen in mehreren türkischen Städten gegen die Regierung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Erdogan, damals Premierminister, sprach von einem Umsturzversuch der Demonstranten. 

Burhan sagte laut “Turkish Minute”: “Gezi war von den Deutschen geplant. Sie sind damit aber gescheitert- dann haben sie Korruptionsermittlungen angezettelt.”

Der Hintergrund: Im Jahr 2013 ermittelte die türkische Justiz kurzzeitig gegen einen Kreis von AKP-Abgeordneten und den damaligen Premier und heutigen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan.

“Der Flughafen in Frankfurt macht dicht”

Noch abstruser als der Vorwurf den Burhan Deutschland macht, ist allerdings seine Begründung für den angeblichen Umsturzversuch. “Ich denke, die Deutschen haben ein Problem mit unseren großen Infrastruktur-Projekten.” 

Weiter sagte er: “Ich war kürzlich in Frankfurt am Flughafen. Nach und nach macht der dicht. Frankfurt ist durch den dritten Airport in Istanbul geschwächt.”

Laut Burhan werden Deutschland und die Niederlande ihre führende Rolle im europäischen Luftverkehr einbüßen, wenn der neue Flughafen in Istanbul eröffnet. 

Burhan hatte ähnliche Vorwürfe schon im März vorgebracht. Damals sagte er:

“Als der Bau des dritten Istanbuler Flughafens begonnen hat, sich die Deutschen verrückt geworden, weil der Flughafen in Frankfurt kurz davor ist geschlossen zu werden. Das hat Deutschland besorgt - und das ist der wahre Grund, warum türkische Minister nicht mehr öffentlich in Deutschland auftreten dürfen.” 

Mehr zum Thema: Erdoğan verändert die Türkei radikal - was bedeutet das für Deutschland?

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Wieso es ein Fehler ist, Erdogan-Auftritte in Deutschland zu verbieten

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Wenn wir Erdogans böses Spiel  jetzt nicht beenden, wird die Türkei für ganz Europa gefährlich

(lp)

Trump behauptet, er werde FBI-Sonderermittler Mueller nicht feuern

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US-Präsident Trump behauptet, er habe nicht vor, Russland-Ermittler Mueller zu feuern.

Der US-Präsident Donald Trump will den FBI-Sonderermittler Robert Mueller nicht entlassen – behauptet er. 

Das ist passiert:

  • Donald Trump hat sich zu den Gerüchten um eine mögliche Entlassung von FBI-Sonderermittler Robert Mueller geäußert. Der US-Präsident behauptet, er habe nicht vor, Mueller zu feuern.

  • Doch die Trump-Regierung tut weiterhin alles dafür, Mueller und das FBI zu diskreditieren.

Darum ist es wichtig:

  • Mueller leitet die Ermittlungen um mögliche Absprachen zwischen Trumps Wahlkampf-Team und der russischen Regierung. Sollte sich herausstellen, dass der US-Präsident tatsächlich einen Deal mit dem Kreml eingegangen ist, könnte es Donald Trump das Amt kosten.

  • Das Weiße Haus beteuert weiterhin, es hätte keine Absprachen gegeben und die Ermittlungen des FBI seien eine “Hexenjagd” auf Präsident Trump.

  • Durch die fortdauernden Angriffe der Trump-Regierung auf Mueller und das FBI gerät das Ansehen des Inlandsgeheimdienstes zunehmend in Verruf. Nicht zuletzt gefährden die Tiraden das System der Checks and Balances, also der gegenseitigen Kontrolle der verschiedenen Regierungsinstitutionen. 

Mehr zum Thema:Trumps Eleven: Das sind die wichtigsten Verdächtigen in der Russland-Affäre

Was ihr noch wissen solltet:

  • Tatsächlich ist die Lage in der Affäre für Trump so gefährlich wie nie: Drei seiner ehemaligen Mitarbeiter hat Sonderermittler Mueller bereits angezeigt, darunter den Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn, der Trumps Familieschwer belastet.

  • Das nächste Ziel auf Muellers Liste ist Trumps SchwiegersohnJared Kushner. Danach könnte es Trumps Sohn Donald Jr. treffen und danach den Präsidenten selbst.

Mehr zum Thema:Trump ist eine Zumutung. Aber was nach ihm kommen könnte, wäre noch schlimmer

(lp)

Mutter sucht auf Facebook Kinderbetreuung, dann kommt Polizei vorbei

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  • Eine Mutter hat auf Facebook eine Betreuung für ihre Kinder gesucht
  • Die Frau wollte zwei Wochen Urlaub machen
  • Daraufhin bekam sie Besuch von der Polizei

Eine 35-jährige Mutter aus Esslingen in Baden-Württemberg wollte gerne in den Urlaub fahren. Allerdings ohne ihre Kinder.

Urlaubsbetreuung von fremden Menschen

Also suchte sie bei Facebook eine Betreuung für ihre sieben und zehn Jahre alten Kinder.

Statt Urlaub bekam sie daraufhin jedoch Besuch von der Polizei.

Mehr zum Thema: Mutter macht auf Twitter einen Scherz über ihr Kind - dann steht die Polizei vor ihrer Tür

Nachdem sie das öffentliche Suchangebot am Samstagabend in dem sozialen Netzwerk veröffentlicht hatte, verständigte eine Facebook-Nutzerin die Polizei.

Weckruf durch die Polizei

“Die gestresste Frau konnte durch die Beamten im wahrsten Sinne des Wortes wachgerüttelt werden und löschte den Eintrag sofort”, teilte die Polizei am Sonntag mit.

“Sie wurde davon überzeugt, dass eine Überlassung ihrer Kinder an fremde Menschen keine gute Idee zu sein schien.”

Mehr zum Thema: Deutschland versucht, die Betreuungskatastrophe zu verhindern - und macht dabei einen riesigen Fehler

(ujo)


Autofahrer aufgepasst: Wetterdienst warnt vor gefährlicher Glätte und Schneefall

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  • Am Montagmorgen kommt es durch nassen Schnee und Regenfälle zu gefährlicher Glätte
  • Flüge wurden annulliert, auf Autobahnen kommt es zu Unfällen durch Glätte
  • Mehr Informationen über die aktuelle Wetterlage erfahrt ihr in unserem Video

Autofahrer sollten heute vorsichtig sein: Der Deutsche Wetterdienst warnt am Montagmorgen vor gefährlicher Glätte und Schneefall.

Denn heute soll es von Ostfriesland bis ins Rheinland regnen und weiter östlich sogar schneien. Oberhalb von 400 Metern Höhe kann im Tagesverlauf mit weiterem Schnee gerechnet werden.

In den tiefen Lagen drohen laut den Meteorologen glatte Fahrbahnen durch nassen Schnee und Regenfälle. Vor allem im Bergland ist den ganzen Tag mit Glätte zu rechnen. Die Temperaturen liegen am Montag bei null bis sieben Grad.

Flugausfälle am Frankfurter Flughafen

Angesichts der erwarteten Schneefälle müssen sich Reisende am Frankfurter und anderen Flughäfen zum Wochenbeginn auf Behinderungen einstellen.

Bereits am Morgen sind 170 Flüge annulliert worden, wie ein Sprecher der Flughafengesellschaft Fraport mitteilte. Zahlreiche ankommende Flüge wurden umgeleitet.

Stau und Unfälle auf deutschen Straßen

Auch auf deutschen Straßen herrscht Chaos: Am Montagvormittag staute sich in Nordrhein-Westfalen der Verkehr auf mehr als 200 Kilometern Länge auf den Autobahnen.

Die A1 Richtung Euskirchen ist zwischen Köln-Bocklemünd und Köln-Lövenich sogar gesperrt, da dort ein brennender Lkw gelöscht werden musste. 

Bei einem Unfall auf der A3 bei Koblenz kam es heute zu einem Massen-Crash, an dem insgesamt fünf Lastwagen und mehrere Autos beteiligt gewesen seien. Das berichtete die Polizei, die als Unfallursache Glätte angab. 

Das beste Wetter für deinen Ort findest du auf weather.com

(ujo)

WDR-Chefredakteurin beschimpft neuen österreichischen Kanzler

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  • Österreich bekommt den jüngsten Regierungschef Europas
  • Eine WDR-Journalistin nimmt das zum Anlass für einen hämischen Tweet

In Wien tritt die neue Regierung an diesem Montag ihren Dienst an. 

Mit der Vereidigung des Bündnisses aus Konservativen und Rechtspopulisten wird der Chef der konservativen ÖVP Sebastian Kurz zum jüngsten Regierungschef Europas.

Vizekanzler wird der 48 Jahre alte Rechtspopulist Heinz-Christian Strache von der FPÖ.

Sebastian Kurz: Ein Pimpf als Staatschef?

Sicher ist jetzt schon: Österreich wird unter der neuen Regierung deutlich nach rechts rücken. Die FPÖ besetzt in der neuen Regierung unter anderem das Innen- und das Außenministerium. 

Kurz’ Regierungskabinett steht - samt Aufpasserin für rechten Hardliner

In Deutschland löst diese Entwicklung Sorge aus - und Häme. 

Eine Äußerung die derzeit in den sozialen Netzwerken für Diskussionsstoff sorgt, kommt von der WDR-Chefredakteurin Sonia Mickich. Mickich moderierte 10 Jahre lang das Politmagazin Monitor. 

Sie twitterte zu einem Bild, das Kurz neben einem mutmaßlichen Foto von Strache in Tarnanzug zeigt: “Warum sieht der da vorne wie ein Pimpf aus?”

Pimpf wird vor allem in Österreich teils scherzhaft, teils abwertend als Bezeichnung für einen Jungen verwendet. 

Auch die Nationalsozialisten nutzten das Wort. Ab 1933 bezeichnete Pimpf einen Dienstgrad für 10- bis 14-jährige Mitglieder der Jugendorganisation der Hitler Jugend. 

Witz über die Frisur des neuen österreichischen Kanzlers

Kein Wunder, dass Mikischs Aussage für heftige Reaktionen sorgte. 

Unter anderem twitterte der “Zeit”-Journalist Jochen Bittner: “Liebe Kinder, falls ihr euch für Journalismus interessiert: Das ist keiner.” 

Mikisch versuchte ihre Aussage weniger später einzufangen. Sie habe lediglich auf die Frisur des neuen Kanzlers angespielt.

“Liebe alle! So viel Leidenschaft wegen Frisurkritik. Von Politik oder Erfolg oder Alter war garnicht die Rede. Keep cool, es ist der dritte Advent” 

Als die Kritik aber nicht abriss entschuldigte sich Mikisch schließlich. 

“Oh je, ich merke: Ironie funktioniert garnicht. Darum tut es mir leid, wenn jemand jetzt beleidigt ist. Kein Nazivergleich gemeint. Gleichzeitig verzeihe ich auch alle Beleidigungen gegen eigene Person, Journalismus, Merkel, Tagesthemen, die ich gelesen habe.” 

(lp)

Mann steckt in brennendem Haus fest und kommt auf todesmutige Idee

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  • Vergangene Woche ist es in einem Hochhaus in China zu einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus gekommen

  • Um sich vor dem Brand zu retten, kletterte ein Mann aus seiner Wohnung im 25. Stock

  • Die Aufnahmen der todesmutigen Aktion, seht ihr oben im Video

Es sind spektakuläre Aufnahmen aus dem chinesischen Chongqing. Dort hat es in der vergangenen Woche in einem Hochhaus gebrannt. 

Wie oben im Video zu sehen ist, stand die Wohnung eines Mannes in Flammen und war in dicken Rauch eingehüllt. 

Wie das Online-Videoportal “Bit Projects” berichtet, sah der Mann nur einen einzigen Ausweg aus den Flammen: Er klammerte sich an das Fenster der  Wohnung darunter fest. Das Gefährliche dabei: Die Wohnung liegt in schwindelerregender Höhe im 24. Stock.

Auch ein älterer Mann war in seiner Wohnung eingeschlossen

Da er es nicht schaffte, das Fenster der Wohnung aus eigener Kraft zu zerschlagen, war er gezwungen, auf Hilfe zu warten. 

Schließlich gelang es der Feuerwehr, den Mann in Sicherheit zu bringen. 

Die Wohnung eines älteren Mannes brannte ebenfalls. Aufgrund der Rauchbildung konnte er sich nicht eigenständig befreien und war eingesperrt. Der Feuerwehr gelang es, auch ihn zu retten. 

Beide Männer kamen ins Krankenhaus. Sie haben keine ernsten Verletzungen davongetragen. 

Wie es zu dem Wohnungsbrand kam, wird derzeit noch ermittelt. 

(ujo)

"Supertalent"-Finale: Lombardi sorgt im Publikum für Chaos

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  • Pietro Lombardi wollte versteckt in den hinteren Reihen das “Supertalent”-Finale ansehen
  • Doch er wurde von aufmerksamen Zuschauern entdeckt, die sofort auf ihn losstürzten
  • Ein Mitarbeiter der Security musste den Ansturm schließlich überwachen

Chaos beim “Supertalent”-Finale: Der Sänger Pietro Lombardi wollte am Samstagabend versteckt in den hinteren Reihen des Publikums die Show sehen - doch er wurde entdeckt.

Mit dem darauffolgenden Aufruhr hatte Lombardi wohl nicht gerechnet. Zahlreiche Zuschauer wollten unbedingt ein Selfie mit dem ehemaligen “DSDS”-Gewinner, der von dem große Ansturm überrascht wirkte.

Beim

Pietro Lombardi reagierte auf den Ansturm gelassen

Der Sänger, der weniger durch seine Gesangskunst und mehr durch die sehr öffentliche Trennung von seiner Frau Sarah Lombardi bekannt wurde, ist wohl mittlerweile ein echter Star geworden. 

Während die 14 besten Kandidaten dem Publikum ihr Können in Akrobatik, Hundedressur oder musikalischer Unterhaltung präsentierten, sprach sich herum, dass Lombardi sich in den Zuschauerreihen befindet.

Daraufhin stürmten seine Fans in den Werbepausen zu ihm hin, um ihn um Selfies und Autogramme zu bitten. Die Security musste einschreiten und aufpassen, dass die Begeisterung nicht ausartete, wie die “Bild”-Zeitung berichtet.

Lombardi selbst blieb jedoch laut der Zeitung ruhig und freundlich. Der Star ließ sich geduldig von seinen Fans ablichten.

Eine Zehnjährige gewinnt das “Supertalent”-Finale

Schließlich griff Moderator Daniel Hartwich ein: “Jetzt lasst den Pietro mal in Ruhe und setzt euch hin. Die Show geht gleich weiter.”

Dabei sollte das gar nicht nötig sein, denn die Kandidaten konnten dem Publikum viel bieten. Am Ende gewann die kleine Alexa Lauenburger mit ihrer Hundedressurshow das Finale. Die Zehnjährige führte acht Hunde durch einen Parcours und ließ sie in Reih und Glied laufen.

Die Jury, die aus Dieter Bohlen, Bruce Darnell und Nazan Eckes bestand, war begeistert. “Du hast das ganz, ganz toll gemacht”, sagte Bruce Darnell.

(cho)

Linksextremisten machen mit Fotos Hetzjagd auf Berliner Polizisten

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Polizisten nehmen beim G20-Gipfel einen Demonstranten fest,
  • Linksextremisten haben Fotos von Berliner Polizisten veröffentlicht, die gegen die linke Szene vorgehen
  • Die Aktion lässt sich als Gewaltaufruf gegen die Beamten interpretieren
  • Gleichzeitig veröffentlicht die Hamburger Polizei Fahndungsbilder von G20-Krawallmachern

Mit perfiden Methoden wollen Linksextremisten offenbar die Polizei einschüchtern.

Auf einschlägigen linksradikalen Internetseiten verbreiten linke Gruppen “Fahndungsbilder” von Polizisten, die an den Fahndungen zu den G20-Krawallen beteiligt sind.

Im Zuge der Ermittlungen waren deutschlandweit mehrere Wohnungen durchsucht worden, auch das autonome Zentrum in der Rigaer Straße in Berlin rückte wieder in den Fokus der Beamten.

In einem Aufruf zu den Fotos schreiben die Extremisten: “Wir freuen uns über Hinweise, wo sie wohnen oder privat anzutreffen sind. Neben der Teilnahme an der Räumung können sie bedenkenlos für die Gewalt der drei Wochen der Belagerung verantwortlich gemacht werden.”

“Wir müssen die abwertende Haltung beenden”

Die linke Szene müsse die “abwartende Haltung” nun beenden. “Fest entschlossen und wütend kämpfen wir gegen die herrschende Ordnung und trotzen der Repression!”

Eines der Bilder, das die Linken veröffentlichten, trägt den Titel “Schweine”. Die abgebildeten Polizisten sollen im vergangenen Jahr bei einer Räumung der Rigaer94 beteiligt gewesen sein.

“Das ist menschenverachtend und es sind Persönlichkeitsrechte betroffen. Wir haben Ermittlungen eingeleitet, die beim Staatsschutz geführt werden”, sagte ein Polizeisprecher der “B.Z”

Die Polizei Hamburg beginnt an diesem Montag mit einer großen Öffentlichkeitsfahndung gegen die Krawallmacher des Hamburger G20-Gipfels.

Es gebe “im Terrabyte-Bereich Videos” von den Straftaten. Einige Aufnahmen werden nun veröffentlicht. Die Polizei hofft auf Hinweise auf die Identität der Täter.

Hier geht es zu den Videos und Fotos der Polizei.

(amr)

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